ALTERNative e.V

 

Wer sind wir – was wollen wir?

Wir sind ein gemeinnütziger Verein zur Unterstützung und Förderung der Ehrenamtsarbeit im Altenheim Reginenhaus Rhynern.

Unsere Ziele sind

  • Sicherung der Ehrenamtsarbeit im Altenheim Reginenhaus
  • Weiterbildung der Ehrenamtlichen
  • Finanzierung der Ehrenamtsarbeit durch Beiträge, Anträge an Förderstellen, Spenden und Zuwendungen
  • Werbung neuer Ehrenamtlicher
  • Lobbyarbeit für Ehrenamt, Alter, dementiell erkrankte Menschen

Wir Ehrenamtlichen sind nicht „Lückenbüßer“ oder "Stellenersatz", wir Ehrenamtlichen wollen

  • ein Stück Lebensqualität  für die Bewohner sichern
  • den Kontakt zur Gemeinde halten
  • den Bewohnern von Mensch zu Mensch begegnen
  • Garanten des sozialen Netzwerkes sein

Ehrenamtliche Mitarbeit im Altenheim Reginenhaus Rhynern ist interessant, weil

  • Menschen hier den Dienst am Nächsten mit Leben füllen können
  • Menschen sich hier auch mit dem Thema des eigenen Alterns auseinandersetzen können
  • Menschen in ihrem Engagement ernst genommen werden
  • Menschen in ihrem Engagement hier begleitet werden
  • Menschen Sinnerfüllung erleben

Seit längerer Zeit ist es aufgrund technischer Überalterung nicht mehr möglich, aktuelle Fotos oder Presseartikel auf dieser Homepage einzupflegen. Informationen und Neuigkeiten zu aktuellen Themen der Ehrenamtsarbeit sind so leider nicht auf einem ganz aktuellen Stand.                                                         Auch wir bedauern dies sehr - und sind auf der Suche nach Unterstützung zur Beseitigung dieser Problematik.                                                                      Da wir uns aber in erster Linie unseren ehrenamtlichen Aufgaben am Menschen verpflichtet fühlen bleibt diese Baustelle noch unbearbeitet. Sobald es unsere Zeit- und Finanzressourcen zulassen bemühen wir uns um eine Erneuerung und Aktualisierung dieser Info-Seite.                                     Danke für Ihr Verständnis!

Umgang mit Demenzkranken erlernt

Westfälischer Anzeiger vom 18.02.2014

 

Die Betreuung von demenzkranken Menschen erfordert viel Einfühlungsvermögen, aber auch Hintergrundinformationen. Diese sammelten jetzt 14 Teilnehmer während einer Seminarreihe im Reginenhaus und erhielten zum Abschluss ihr Zertifikat. Veranstalter war das Demenz-Servicezentrum NRW in Kooperation mit dem Verein ALTERNative. Folgende Teilnehmer lobten die Qualität des Kurses und erhielten von Heimleiterin Doreen Werner eine Rose: Christiane Bauer, Barbara Bögel, Gudrun Buchholz, Martina Freitag, Adam Gartlieb, Reinhard Greune, Dr. Horst Iseke, Ursula Iseke, Katharina Köhn, Doris Kruse, Margot Metzner, Eva Schrader, Antje Stichtmann und Manfred Schröder.

Foto: Szkudlarek

 

Umgang mit Demenzkranken erlernt

Westfälischer Anzeiger vom 14.02.2013

 

16 Lehrgangs-Teilnehmer begeistert vom Kurs im Reginenhaus Rhynern

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„Es war toll, und es gibt nur wenige Worte, die das beschreiben können“, erklärt Kötter. Die Einladung kam für die Vorsitzende des Vereins ALTERNative völlig überraschend. Der Verband katholischer Altenhilfe in Deutschland (VKAD) hatte sie, ohne ihr Wissen, für diese Veranstaltung vorgeschlagen.

Ingrid Kötter erfuhr zum ersten Mal von der Initiative des VKAD, als die Einladung in ihrem Briefkasten lag. „Den Termin habe ich auch nur als Stellvertreterin unserer 140 ehrenamtlichen Helfer wahrgenommen“, erklärt Kötter bescheiden. Die Einladung galt für zwei Personen, und ihr war sofort klar, dass sie, anstatt mit ihrem Mann, mit Christiane Duddek, die stellvertretende Vereinsvorsitzende ist, nach Berlin reist.

„Gerade der menschliche Aspekt ist so wichtig“, erklärt Kötter. Das gelte nicht nur für die Bewohner. Sie beziehe durchaus auch die Helfer mit ein. Es werde jeder weitergebildet und unterstützt.

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Zum Dank für alles Geleistete hatte das Reginenhaus zu Mittwoch zum ersten Tag des Ehrenamts eingeladen. Fast alle der 140 Freiwilligen sowie viele Ehemalige sind dieser Einladung gefolgt und besuchten nach dem gemeinsamen Mittagessen einen Gottesdienst mit Krankensegnung, zu dem sie auch viele der 71 Bewohner mitgenommen hatten. Außerdem schauten sie sich einen Film im Pfarrheim zur Entstehung des Reginenhauses an. Die Feier war immerhin eingebettet in die bis zum Wochenende andauernde Festwoche zum 100-jährigen Bestehen des Reginenhauses.

© Foto: Rother

\"\\"Vorstand\" v. links: Christiane Duddek, Margret Oatermann, Ingrid Kötter, Hildegard Schulze, Heti Welz, Henny Heinekamp, Agnes Junker

Bericht und Foto: fk

Die Fortbildung zum/zur Begleiter/in von Menschen mit Demenz

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Der Verein ALTERNative wäre fast vom Burda-Verlag ausgezeichnet worden

RHYNERN - Als gestern Abend Lady Gaga, Thomas Gottschlak, Justin Bieber und Helmut Schmidt über den Roten Teppich in Wiesbaden flanierten, hätte auch Ingrid Kötter aus Rhynern mit dabei sein können. Der Verein ALTERNative, in dem die 50-Jährige als 1. Vorsitzende tätig ist, kam in die engere Auswahl bei der Bambi-Verleihung in der Kategorie "Stille Helden". Gewonnen hat am Ende ein anderes ehrenamtliches Projekt. Doch enttäuscht ist die Rhyneranerin nicht.

Der Verein ALTERNative kümmert sich im Reginenhaus um derzeit 143 Ehrenamtliche, die sich im Altenheim engagieren. Ob Besuchsdienst, Sterbebegleitung, kreative Seniorenarbeit und Dienst in der Cafeteria des Altenheims, es gibt die verschiedensten Bereiche, in denen Freiwillige tätig sind. Dieses jahrelange Engagement sollte jetzt mit einem Preis belohnt werden. "Es fühlte sich so unwirklich an, dass man es nicht glauben konnte", sagt Kötter.

Dieser Film wurde dann einer Jury gezeigt, die über die Vergabe des Preises in der Kategorie "Stille Helden" entschied. Die Wahl fiel am Ende nicht auf den Rhyneraner Verein. "Wir freuen uns für die Gewinner", betont Kötter und fügt hinzu: "Es bestärkt uns auf unseren weiteren Weg." Denn seit 30 Jahren unterstützen Ehrenamtliche im Reginenhaus die hauptamtlichen Mitarbeiter und so soll es bleiben. Die freiwilligen Helfer werden fundiert geschult. Ihr Einsatz sei eine zusätzliche Bereicherung für das Altenheim, zeigt Kötter die Bedeutung des Ehrenamtes für das Reginenhaus auf. Auch nach dem Betreiber- und Leitungswechsel zu Beginn des Jahres solle das Angebot fortgeführt werden, sind sich Ingrid Kötter und ihre Mitstreiter einig. Eine Annähung von beiden Seiten sei erfolgt.